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Vorgaben für private Ladelösungen

 
Steigende Zulassungszahlen verdeutlichen es: Das Elektroauto liegt voll im Trend! Doch um die Kombination aus Batterie und Elektroantrieb auch uneingeschränkt nutzen zu können, ist ein stets verfügbarer, sicherer und effizienter Zugang zu elektrischer – bestenfalls grüner – Energie von essentieller Bedeutung. In diesem Zusammenhang wird vor allem die Ladung mittels privater Ladestationen immer beliebter – eine Entwicklung, die kaum überrascht. Denn die fest angeschlossene Stromtankstelle in der eigenen Garage ist bequem, praktisch und mittlerweile auch kostengünstig zu erwerben. Wer sich für ein privates Ladesystem entscheidet, sollte allerdings die sicherheitstechnischen, administrativen sowie rechtlichen Vorgaben rund um Anmeldung, Implementierung und Betrieb unbedingt berücksichtigen.

Anmeldung und Genehmigung

Im ersten Schritt steht zunächst einmal eine sorgfältige Bewertung der elektrischen Verteilung vor Ort mit Blick auf die Anzahl benötigter Ladepunkte an. Diese Aufgabe muss zwingend an eine Elektrofachkraft übergeben werden, da diese mit den Richtlinien zur sicheren und normkonformen Installation von Ladeinfrastruktur genauestens vertraut ist. Und auch bei der späteren Montage und Anbindung der Ladestation ebenso wie deren ordnungsgemäßen Instandhaltung bedarf es ein fundiertes Expertenwissen: Das Elektrohandwerk nimmt bei der Realisierung von Elektromobilität also eine zentrale Rolle ein! Schon im Vorfeld der Installation fungiert es als Bindeglied zwischen Endkunde und Energieversorgungsunternehmen (EVU). Denn eine geplante Ladeeinrichtung, beziehungsweise eine daraus resultierende höhere Lastabnahme, ist erst nach einer schriftlichen Anmeldung des Elektroinstallateurs beim EVU zulässig. Überschreitet die Bezugsleistung einen Wert von 12 kW besteht gemäß der Technischen Anschlussbedingungen für den Anschluss an das Niederspannungsnetz (TAB) zusätzlich noch eine Genehmigungspflicht. Dieser administrative Prozess dient insbesondere der Unterstützung des lokalen Netzbetreibers. Indem er frühzeitig über steigende Bezugsleistungen informiert wird, kann er seine Elektrizitätsnetze entsprechend ausbauen und die Kapazitätsgrenzen einhalten.

Last- und Lademanagement

Zur Gewährleistung der Energieverfügbarkeit tragen auch Last- und Lademanagementsysteme bei, die eine intelligente und dynamische Steuerung aller eingebundenen Lasten ermöglichen. So passt beispielsweise das EVlink Lademanagementsystem die Ladeleistung an die am Netzanschlusspunkt gemessene Anschlussleistung an. Fällt der Strombedarf im Gebäude hoch aus, hat die Versorgung der Haustechnik Vorrang und die Stärke des Ladestroms verringert sich. Sinkt der Gebäudeverbrauch wieder, werden die frei gewordenen Kapazitäten hingegen zur Ladung der Elektrofahrzeuge genutzt. Auch erneuerbare Energien und deren erzeugter grüner Strom lassen sich in das intelligente Lastmanagement integrieren, sodass sich die Ladeleistung dann an der gegenwärtig verfügbaren Einspeiseleistung orientiert.

Anpassung der elektrischen Installation

Einen besonders wichtigen Stellenwert bei der Implementierung von Ladeinfrastruktur nimmt zudem das Thema Sicherheit ein. Obwohl sich AC-Ladestationen mit bis zu 22 kW häufig ohne direkte Anbindung eines Trafos in das Niederspannungsnetz integrieren lassen, sollte auch in diesem Anwendungsfall die Elektroinstallation auf die neuen Anforderungen und die Dauerlast während des Ladevorgangs vorbereitet werden. Eine wertvolle Empfehlung liefert diesbezüglich die Norm DIN VDE 0100-722. Sie sieht für jede Ladesäule einen eigenen Stromkreis vor, welcher wiederum durch einen Leitungsschutzschalter und einen Fehlerstromschutz abgesichert wird. Der in der Gebäudeinstallation gängig verbaute FI Typ A reicht dabei jedoch nicht aus, denn obwohl er Wechselfehlerströme und pulsierende Gleichfehlerströme sicher erfasst, schaltet er bei Gleichfehlerströmen nicht zuverlässig ab. Da diese jedoch bei der Ladung von E-Fahrzeugen entstehen können, ist der Einbau eines zusätzlichen Fehlerstromschutzschalters Typ B – wie Schneider Electrics FI Typ B-EV – ratsam. Speziell für den Einsatz in Ladestationen entwickelt, gewährleistet der allstromsensitive Fehlerstromschutzschalter auch unter den veränderten Gegebenheiten einen umfassenden Personen- und Brandschutz.
Die benötigten Schutzgeräte können dabei entweder bereits in der Ladestation integriert sein oder im elektrischen Verteiler ihren Platz finden. Externe Schutzeinrichtungen bieten jedoch ein Plus an Flexibilität und erlauben eine unkomplizierte Wartung in der bestehenden Unterverteilung. Für höchste Sicherheit hat Schneider hierfür eine LS-Schalter Fernsteuerung in seine EVlink-Ladestationen eingebaut, die im Fehlerfall den Leitungsschutzschalter in der Verteilung auslöst und den Stromfluss über die Zuleitungen der Ladestation ins E-Auto unterbindet. Ergänzend dazu bietet sich die Installation eines Überspannungsschutzes an, um den aus einer Überschreitung der Nennspannung resultierenden Schäden effektiv vorzubeugen.

Fazit

Mit der Anschaffung einer privaten Ladeeinrichtung sind immer auch sicherheitstechnische, administrative sowie rechtlichen Anforderungen verbunden: so müssen geplante Ladestationen dem EVU gemeldet und gegebenenfalls von diesem genehmigt werden, die elektrische Installation muss von einer Elektrofachkraft um zusätzliche Schutzkomponenten erweitert und die Anbindung der Ladesäule an ein Last- und Lademanagementsystem genauestens abgewägt werden. Unter Berücksichtigung aller Vorgaben, lässt sich Elektromobilität schließlich sicher, effizient und rechtskonform nutzen.

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