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BIM: Die intelligente Anlage- und Gebäudeverwaltung

 
Von der Planung über die Bestandspflege bis hin zum Rückbau oder Abriss – Lebenszyklen, die jedes Gebäude zwangsläufig durchläuft. Eine durchgängige Transparenz sowie geeignete Verwaltung entsprechend damit verknüpfter Daten bietet das Building Information Modelling (BIM). Offene Standards und eine gewerkeübergreifende Datenbank ermöglichen die Abbildung eines digitalen Zwillings.

Relevanz des digitalen Gebäudemanagements

Seit dem Beginn des Jahres 2020 ist die Nutzung von Building Information Modelling auch für die Vergabe öffentlicher Aufträge relevant. Diese wird nunmehr gesetzlich eingefordert – eine Maßnahme, die international bereits weitaus früher stattgefunden hat. Die digitale Abbildung der Bauvorhaben soll die Effizienz steigern und gleichzeitig anfallende Kosten senken. Die Anwendung des BIM verspricht folglich einen Wettbewerbsvorteil, den es zu nutzen gilt.

Präventiv statt reaktiv handeln

Die Planungsphase eines Gebäudes oder einer Anlage ist überaus wichtig und bildet die Grundlage für eine funktionierende Infrastruktur. Doch schon bei diesem ersten wichtigen Schritt unterlaufen zahlreiche Fehler. BIM verringert diese Fehlerquote um 61 Prozent und reduziert nachhaltig die Kosten für Korrekturen um rund ein Drittel. Ermöglicht wird dies durch eine umfassende Dokumentation aller mit dem Bau verbundenen Komponenten und Materialien, wodurch Fehlerquellen schneller gefunden und größere Probleme vermieden werden können. Erschreckend ist dabei, dass heutzutage circa 60 Prozent aller Bauprojekte bereits in der Planungsphase das vorab festgelegte Budget und die vorgesehene Zeit überschreiten – ein Missstand, der durch eine Kollisionsprüfung vermeidbar wäre. Durch die digitale Abbildung des Gebäudes, stehen Architekten umfassende Informationen zur Verfügung, die sie für die Installation einzelner Infrastrukturelemente unbedingt benötigen. Ein 3D-Modell des Raums würde unter anderem Aufschluss darüber geben, inwiefern Sperrräume bei der Abmessung berücksichtigt werden müssten oder einem Einbau generell entgegenstehen. Denn Missachtungen solcher gesetzlich festgelegten Normen können teure Folgekosten mit sich bringen, da die Mängel in der Regel durch kostenintensive Nacharbeiten ausgebessert werden müssen.
Diese Fehlplanungen machen in der Bauphase nach wie vor 30 Prozent der Baukosten aus. Darüber hinaus werden 55 Prozent aller Instandhaltungsmaßnahmen reaktiv behandelt und somit erst angegangen, wenn der Fehler bereits aufgetreten und der Baufortschritt maßgeblich beeinträchtigt ist. Ein präventiver Ansatz wäre hier weitaus effektiver, da Probleme vorab erkannt und entsprechend gelöst werden könnten, ohne dass erhebliche Nachteile für den Betrieb entstehen.

Umfangreiche Datenbank ermöglicht genaue Abbildung

BIM ist in der Gebäudebranche längst kein Fremdwort mehr und findet sich in allen gängigen CAD- sowie anderen Software-Anwendungen. Fixpunkt bildet hierbei die buildingSMART Data Dictionary (bSDD), eine Datenbank mit umfassenden Informationen aller am Gebäude beteiligter Parteien. buildingSMART etabliert eine weltweite Plattform, auf der Normen, Definitionen und Eigenschaften für verschiedene Akteure zugänglich gemacht werden und eindeutige digitale Identifikationsmerkmale liefern. Dies wird durch offene Standards beim Austausch und der Aktualisierung von Gebäudedaten ermöglicht. Die Datensammlung wird überdies durch den elektronischen Katalog des international normenkonformen Datenstandards eCl@ss ergänzt, bei welchem branchenübergreifend Produkte und Dienstleistungen klassifiziert und detaillierte Informationen zu diesen bereitgestellt werden. Eine eigens dafür gegründete BIM-Taskforce soll Gebäude und Anlagen hierbei in den Fokus rücken.
Auch Schneider Electric unterstützt das Vorhaben, offene Standards und die digitale Transformation in der Baubranche voranzutreiben. Um aktiv an diesem Prozess mitzuwirken, hat sich der Gebäudespezialist deshalb dem Expertenkreis angeschlossen.

Fazit

Obwohl das Effizienz-Potenzial des BIM bereits von einigen global agierenden Verbänden und Unternehmen erkannt wurde, ist seine Akzeptanz bei Betreibern, Facility Managern und Serviceunternehmen derzeit noch bescheiden. Grund dafür ist, dass BIM noch immer als reines Planungstool verstanden wird, gleichwohl es doch bei jedem Lebenszyklus des Gebäudes von Bedeutung ist. Die digitale Abbildung ermöglicht rechtzeitige Planungskorrekturen und schafft so auf präventivem Wege eine Steigerung der Produktivität und damit letztlich auch der Rentabilität. Durch die datenbankbasierende bSDD kann selbst der Abriss des Gebäudes strukturiert durchgeführt werden. Für das Abbruchunternehmen relevante Daten, wie beispielsweise die chemische Zusammensetzung der Materialien und deren gesetzeskonforme Entsorgung, können so unkompliziert abgerufen und kostspielige Überraschungen verhindert werden. Die Datenbank wird durch die beteiligten Akteure stets auf dem neuesten Stand gehalten und bietet somit immer die aktuellsten Informationen.
Das Building Information Modeling ist letztlich ein wichtiges Tool für Planer und Architekten, wie auch für Facility Manager. Darüber hinaus gewährleistet BIM durch die umfangreiche Datengrundlage Planungs- sowie Finanzsicherheit, was Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil bietet und keinesfalls verschlafen werden sollte.

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