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Colocation-Event: Innovative Technologien und anhaltendes Wachstum im Vordergrund

Lesedauer: 4 Minuten Greg Jones

Der letzte Innovation Day: International Colocation Club, der von Schneider Electric in San Francisco veranstaltet wurde, hat gezeigt, wie sehr die Colocation-Branche durch anhaltendes Wachstum und neuen Technologien wie Microgrids und Flüssigkeitskühlung geprägt ist.

Das Event fand in Verbindung mit der DCD>San Francisco 2019 statt und umfasste neben Referenten von 451 Research und Google auch Präsentationen der Datacenter-Experten von Schneider Electric. Zudem gab es für die Teilnehmer zahlreiche Möglichkeiten zum Netzwerken.

Der Colo Club ist eine globale Community von Colocation-Anbietern, die Ideen austauschen, Kontakte knüpfen und mit Schneider Electric kooperieren. Mit diesen Events verfolgen wir drei Ziele:

• Networking innerhalb der Branche, um den Aufbau von Beziehungen zu fördern
• Gespräche und praktische Erfahrungen mit Spitzentechnologien und Innovationen sammeln
• Technologien und Best Practices im Colocation-Segment vorantreiben, um zukünftiges Wachstum zu ermöglichen

Anhaltendes Wachstum in der Branche

Die Veranstaltung in San Francisco hat alle diese Ziele erreicht. Zu den Gastrednerinnen gehörte Kelly Morgan, VP Research and Services bei 451 Research. Sie erläuterte, dass die Datacenter-Branche in den Jahren 2013 bis 2018 insgesamt eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR) von 4,5% verzeichnen konnte, während der Zuwachs im Cloud-Sektor bei 21% CAGR und bei Multi-Tenant-Datacentern bei 11% lag.

Zu den treibenden Kräften für dieses Wachstum gehört das maschinelle Lernen (ML). Nahezu 50% der Befragten einer Umfrage von 451 Research gaben an, dass sie bereits ML einsetzen oder dies innerhalb von 12 Monaten planen. Das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) ist ebenfalls ein treibender Faktor – 71% der Teilnehmer hatten bereits IoT im Einsatz oder befinden sich in einer Pilotphase.

Auch die Leistungsdichte von Datacentern steigt, wobei Cloud-Anbieter mit einer Dichte von 7 - 10 kW pro Rack arbeiten. Die Mehrheit (etwa zwei Drittel) der Datacenter-Betreiber setzt zumindest einige Racks mit 10 kW ein.

Neuer Schwung für Flüssigkeitskühlung

Die steigende Leistungsdichte ist ein Grund dafür, dass manche Datacenter-Betreiber ihre Kühlstrategien neu überdenken und auch die Flüssigkeitskühlung in Betracht ziehen. Das sagt Kevin Brown, SVP Innovation und CTO von Schneider Electric.

Bisher haben die Unternehmen sich nicht mit Flüssigkeitskühlung auseinandergesetzt, da die effiziente Nutzung luftgekühlter Systeme den Bedarf gedeckt hat. Doch die zunehmende Chip-Dichte führt zu einer Neubewertung. Bereits 2018 gab es Prozessoren mit einer thermischen Verlustleistung (Thermal Design Power - TDP) von 200 - 300 Watt. Es folgten noch leistungsfähigere Varianten, darunter der Intel Xeon Platinum 9282 mit 56 Kernen und einer TDP von 400 W. Bei dieser Leistungsdichte ist eine Flüssigkeitskühlung erforderlich, die das Kühlmittel entweder direkt auf den Chip aufbringt oder die Komponenten in dielektrische Flüssigkeit taucht.

Neben der Leistungsdichte sind der Energieverbrauch (mit Flüssigkeitskühlung sind Einsparungen von 30% möglich) und der Platzbedarf weitere Faktoren. Flüssigkeitskühlsysteme benötigen etwa dreimal weniger Platz als herkömmliche Systeme. Sie eignen sich auch für raue IT-Umgebungen und Datacenter, die in Gegenden mit Beschränkungen des Wasserverbrauchs betrieben werden. (Weitere Informationen finden Sie in unserem White Paper 279: Five Reasons to Adopt Liquid Cooling).

Microgrids für Datacenter

Andy Haun, CTO für Microgrids bei Schneider Electric, hielt einen interessanten Vortrag mit dem Titel: Datacenter und Microgrids: Eine perfekte Kombination.

Nach seinen Angaben sprechen die folgenden Gründe für die Nutzung von Microgrids (auch Inselnetze genannt) in Kombination mit Datacentern:

• Steigende Energiepreise
• Reduzierung der Spitzenlast und Demand-Response-Modelle für Kosteneinsparungen
• Erhöhte Zuverlässigkeit und Energiesicherheit, z. B. bei der Unwettern
• Soziale Verantwortung der Unternehmen (CSR)

Besonders überzeugend fand ich die Idee, die Spitzenlast zu reduzieren. Mit der richtigen USV und den richtigen Lithium-Ionen-Batterien ist es jetzt möglich, Lastspitzen zu vermeiden, wenn in Zeiten mit hohem Verbrauch USV-Batterien zum Betrieb von IT-Geräten eingesetzt werden. Im Wesentlichen übernimmt dabei Software die Aufgabe, den Energieverbrauch zu optimieren. Sie gibt an, wann die USV-Batterie eingesetzt werden soll. Und die Software sorgt auch dafür, dass nur ein Teil der Batteriekapazität genutzt wird, sodass immer genügend Reserve für die gesamte Autonomiezeit vorhanden ist. Man kann das auch softwaredefinierte Stromversorgung nennen.

Was Google von Colocation-Providern erwartet

Für Google war Gary Demasi vor Ort. Er ist Senior Director Data Center Energy and Location Strategy. (Allein die Tatsache, dass Google sogar einen Titel wie diesen hat, spricht Bände) In seinem Vortrag (What the Biggest Cloud Providers Need from Colocation) präsentierte Demasi, welche Anforderungen große Cloud-Anbieter wie Google an Colocation-Provider stellen.

4 Anforderungen, die Google an Colocation-Provider stellt:

• Anpassung an die Strategie von Google
• Flexible Vertragsstrukturen
• Verschiedene Produktarten
• Wettbewerbsfähige Service-Modelle und Nachhaltigkeit

Weitere Themen in der Colocation-Branche

Wir haben hier nur einige Highlights des Events aufgeführt. Zu den weiteren Themen gehörten: Anforderungen von Cloud-Anbietern an Colocation-Datacenter, modulare Datacenter, Edge Computing, 5G und die aktuellen Auswirkungen auf die Colocation-Branche. Wir werden diese Themen, die im Colo Club 2020 diskutiert werden, auch in zukünftigen Blogbeiträgen weiter behandeln.

Zum Schluss möchte ich Sie noch auf dieses Video-Interview hinweisen, in dem ich über die folgenden Themen spreche: softwaredefinierte Datacenter, Software und Stromversorgung und wie KI dazu beitragen kann, den Mangel an Fachpersonal in der Branche zu lindern.

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