Willkommen auf der Website von Schneider Electric

Willkommen auf unserer Website.

Land auswählen

Welcome the the Schneider Electric French website. It looks like you are located in the United States, would you like to change your location?

Traduisez en francais

Standardisierte Energiemodule für Colocation-Provider

Gastblogger

Lesedauer: 6 Minuten

Ein Neubau oder die Erweiterung eines Datacenters ist sehr komplex. Dabei sind nicht nur die für den Betrieb neuer Anwendungen oder Cloud-Services erforderlichen IT-Systeme zu berücksichtigen, sondern auch die unterstützende Infrastruktur – wie Stromverteilung und Kühlung – als Basis für die Ausfallsicherheit der IT.

Das gilt insbesondere für Colocation-Provider, die häufig diverse Kunden mit unterschiedlichsten Anforderungen zufrieden stellen müssen, während sie gleichzeitig ihre eigenen Kosten niedrig halten. Folglich ist es nicht mehr praktikabel, alle Aspekte eines Datacenters von Anfang an vollständig neu zu planen. Die Lösung ist eine vielseitige Referenzarchitektur in Kombination mit kostengünstigen Infrastruktur-Modulen, die parallel zu neuen IT-Ressourcen installiert werden.

Das erfordert einen Partner mit umfassender Expertise in verschiedensten Bereichen, einschließlich Mittelspannungs- und Niederspannungs-Stromversorgungssysteme, Whitespace-Elektroverteilung, USV-Systemen, Kühlsysteme und Rack-PDUs. Mit diesem breiten Fachwissen hat der Partner eine ganzheitliche Sicht auf Bereiche wie die Energieversorgung von Datacentern und kann eine integrierte Lösung entwickeln, die als Referenzdesign für Datacenter von Colocation-Providern dienen kann.

Auf der Suche nach dem Sweet Spot

Eine kürzlich veröffentlichte Studie von Schneider Electric kam zu dem Schluss, dass der „Sweet Spot“ (die optimale Größe) für ein vorkonfektioniertes Niederspannungs-Energiemodul im Colocation-Markt bei 1.500 kVA liegt. Jedes Datacenter hat leicht unterschiedliche Anforderungen, aber für eine Referenzarchitektur, die als Blaupause für eine Lösung dienen kann, wurde diese Variante als die kostengünstigste und effizienteste bei gleichzeitig hoher Zuverlässigkeit verifiziert.

Das Referenzdesign von Schneider Electric beginnt beim Transformator, der die Spannung von der Einspeisung des Mittelspannungsversorgers, typischerweise 11 kV, auf ein Niederspannungsniveau von 400 V wandelt. Es umfasst die Niederspannungsverteilung, einschließlich Leistungsschalter und Schalttafel sowie die USV.

Dieses Referenzdesign wurde in erster Linie für die IEC-Norm und den europäischen Markt entwickelt, daher ist es auf 400 V-Anwendungen ausgelegt.

Laut Brice Martinot-Lagarde, Senior Solution Architect bei Schneider Electric, gibt es unabhängig von der Größe des Datacenters (ob 1 MW oder 50 MW IT-Last) die wichtigsten Unterschiede bei der elektrischen MS-Verteilung, während die Niederspannungsverteilung mit festen Spannungswerten arbeitet und daher leicht standardisiert werden kann.

„Wir haben festgestellt, dass dieses Modul, das aus dem Transformator, der Niederspannungsverteilung und der USV besteht, ohne Probleme standardisiert werden kann. Das schafft eine gute Ausgangsbasis für die weitere Optimierung und Standardisierung“, erklärt er.

Standardisierung bedeutet in diesem Fall, den Sweet Spot für jede Komponente dieses Energiemoduls zu finden, um am Ende des Prozesses das am besten optimierte Gesamtsystem zu erreichen. Für diese Referenzarchitektur hat Schneider Electric einige seiner neueren Produkte entwickelt, z. B. die Galaxy VX USV und die MTZ Leistungsschalter.

„Die Optimierung ergibt sich aus der Dimensionierung der verschiedenen Produkte, daher betrachten wir zunächst den Mittelspannungsschalter, der das Niederspannungsmodul schützt. Ein passender Wert für den Haupt-Leistungsschalter liegt über 1 MVA“, erklärt Martinot-Lagarde.

„Es folgt der MS/NS-Transformator. Wir wissen, dass die kostengünstigste Art, diesen Transformator zu bauen, darin besteht, die Werte des Versorgers zu übernehmen, wie z. B. 1.000 kVA, 1.250 kVA, 1.600 kVA oder 2.000 kVA – das ist typisch in Europa. Die Verwendung dieser Werte reduziert die Time-to-Market und die Kosten“, fügt er hinzu.

Ein weiterer Aspekt, der berücksichtigt werden muss, ist der Haupt-Leistungsschalter für das Niederspannungssegment. Die MTZ Serie von Schneider Electric umfasst mehrere Varianten. Die MTZ2 beispielsweise ist für bis zu 4.000 A konzipiert und eignet sich am besten für dieses Referenzdesign.

Und schließlich kommt noch die USV hinzu. Die Modelle der dreiphasigen Galaxy VX Serie von Schneider Electric beginnen bei 500 kW und lassen sich in 250 kW-Schritten auf bis zu 1.500 kW erweitern.

Integration fördert Optimierung

„Und am Ende der Studie fanden wir einen guten Kompromiss für alle Komponenten: Mittelspannungsschalter, Transformator, NS-Hauptleistungsschalter und USV. Durch die Kombination all dieser Parameter fanden wir heraus, dass 1.500 kVA der optimale Wert für Colocation-Provider ist, um den besten Wert für kW/€, die beste Stellfläche pro kW zu erzielen und auch den Aspekt der Lieferung zu berücksichtigen, weil alles sehr gut in eine Plattform passt“, sagt Martinot-Lagarde.

„Wir möchten darauf hinweisen, dass diese Referenzarchitektur auf eine zuverlässige Performance ausgerichtet ist und die verschiedenen Konfigurationen des Systems mit Betriebssequenzen, Schutzkoordination, Erdung und Kurzschlussstrom-Optimierung umfasst, wodurch Tests und Inbetriebnahme beschleunigt werden. Dieser Teil berücksichtigt auch die Stromquelle für die Lastübergabe mit Backup-Generatoren, die Lastbank oder die Kühlverteilung. Alle diese Komponenten sind als Optionen verfügbar, die nach Entscheidung des Kunden mit dem Energiemodul kombiniert werden können.“

Und schließlich integriert diese Referenzarchitektur Komponenten, die zu 100% mit der EcoStruxure Suite für die digitale Transformation kompatibel sind. EcoStruxure umfasst Tools für Entwurf, Konfiguration und Inbetriebnahme zur schnelleren Design-Validierung und Installation sowie verschiedene Softwareelemente für Steuerung, Betrieb und Datenanalyse, um die Kosteneffizienz und Performance zu maximieren und Risiken der elektrischen Verteilung über den gesamten Lebenszyklus zu mindern.

Colocation-Provider können mit technischen Beratern und dem Expertenteam von Schneider Electric eng zusammenarbeiten, um ein Energiemodul zu konzipieren, das genau ihren Anforderungen entspricht. Mit diesem Konzept kann ein großer Teil der Vorarbeit und die Erstellung detaillierter technischer Informationen vorab erledigt werden. So lassen sich die Abläufe beschleunigen und einige der damit verbundenen Kosten einsparen.

Umfassende Expertise

Laut Patrick Donovan, Senior Research Analyst im Data Center Science Center von Schneider Electric, wird die Fähigkeit, eine Expertise für die gesamte Energieinfrastruktur von Datacentern bereitzustellen, als ein wesentlicher Vorteil von Schneider Electric angesehen.

„Das Entscheidende ist, dass Sie all diese funktionsübergreifenden Experten haben, die als Team zusammenarbeiten. In der Regel werden diese Bereiche isoliert betrachtet – die Niederspannungskomponenten, der IT-Raum und die Anbindung an das Versorgungsunternehmen“, sagt er.

„Bei Schneider Electric haben wir all dieses Fachwissen unter einem Dach. So sind wir in der Lage, die komplette Lösung zu optimieren und Einsparungen zu realisieren.

Dieses Fachwissen stammt aus dem Electrical Distribution Competency Center Team von Schneider Electric, das regelmäßig optimierte Referenzdesigns dieser Art entwickelt. Das Endergebnis zeigt, dass dadurch Kosteneinsparungen, hohe Performance, Zuverlässigkeit, Effizienz und eine kürzere Implementierung erreicht werden können. Die gleichen Ingenieure arbeiten auch direkt mit Kunden zusammen, wenn sie ein Design entwickeln, das in deren Datacenter implementiert werden soll.

Die Referenzarchitektur für das 1.500 kVA Niederspannungs-Energiemodul finden Sie im Design-Portal von Schneider Electric. In diesem Portal finden Sie auch weitere Designs.

Lesen Sie weitere interessante Artikel

<script> $(document).ready(function() { $('head').append('<meta name="apple-itunes-app" content="app-id=714825126">'); }); </script>
<!-- Start SmartBanner configuration --> <meta name="smartbanner:title" content="mySchneider"> <meta name="smartbanner:author" content="Schneider Electric SA"> <meta name="smartbanner:price" content="Free"> <meta name="smartbanner:price-suffix-apple" content=" - On the App Store"> <meta name="smartbanner:price-suffix-google" content=" - Google Play"> <meta name="smartbanner:icon-apple" content="//lh3.googleusercontent.com/lAVirntKlp63vbntUZvOkMvZI8fE4rIoA5Lwif9M09VxzFhcWE21sTDYqJqOqIPqg4m4=w300-rw"> <meta name="smartbanner:icon-google" content="//lh3.googleusercontent.com/lAVirntKlp63vbntUZvOkMvZI8fE4rIoA5Lwif9M09VxzFhcWE21sTDYqJqOqIPqg4m4=w300-rw"> <meta name="smartbanner:button" content="VIEW"> <meta name="smartbanner:button-url-apple" content="http://m.onelink.me/e5bff3e5"> <meta name="smartbanner:button-url-google" content="http://m.onelink.me/16aa2579"> <meta name="smartbanner:enabled-platforms" content="android"> <!-- End SmartBanner configuration --> <link rel="stylesheet" href="[PublicationUrl]/assets-re1/css/smartbanner.min.css" /> <script type="text/javascript" src="[PublicationUrl]/assets-re1/js/smartbanner.min.js"></script>
Ihr Browser ist nicht mehr auf dem neuesten Stand und es bestehen bekannte Sicherheitsprobleme. Möglicherweise werden darüber hinaus nicht alle Bestandteile dieser Website oder anderer Websites dargestellt. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um auf sämtliche Funktionen dieser Website zugreifen zu können. Für optimale Funktionalität werden Internet Explorer 9 oder höher empfohlen.

Chat

Haben Sie Fragen oder benötigen Sie Hilfe? Wir sind da, um Ihnen zu helfen.