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Ein Investmentbanker analysiert die Colocation-Branche: Eine vielversprechende Zukunft

Greg Jones

Es ist viel die Rede von der Stabilität des Markts für Datacenter-Space. Aber erst die Präsentation eines Investmentbankers, der diesen Markt in- und auswendig kennt, hat mir vor Augen geführt, wie groß die Chancen wirklich sind.

Das Wachstumspotenzial im Colocation-Markt
Herb May ist Partner und Managing Director bei der Investmentbank DH Capital, die vor 15 Jahren in New York gegründet wurde und sich auf den Bereich Internet-Infrastruktur konzentriert. Sein Unternehmen war an fast 100 Investitionsprojekten im Gesamtwert von knapp 20 Milliarden US-Dollar beteiligt. Die M&A-Beratung (Mergers & Acquisitions) macht den Großteil der Tätigkeit von DH Capital aus, aber auch die Kapitalbeschaffung rückt immer mehr in den Vordergrund. Das Unternehmen verfügt über detaillierte Kenntnisse der finanziellen Aspekte von Datacenter- und Colocation-Unternehmen.

Anbieter, die in diesem Bereich tätig sind, sollten deshalb beachten, was May bei seiner Präsentation im Rahmen des International Colo Club Events zu sagen hatte, das Schneider Electric in London veranstaltete. Spoiler-Alarm: Es gibt fast nur gute Nachrichten.

Colocation-Branche im Aufwind dank zunehmender Umstellung auf Cloud-Modelle
Getrieben von der IoT-Technologie (Internet der Dinge) verzeichnet das Cloud-Segment ein geradezu explosionsartiges Wachstum mit enormen Steigerungsraten von 2009 bis 2017 – und es ist kein Ende in Sicht.

„Für die kommenden drei Jahre gehen wir von einer Verdopplung der Nachfrage nach Speicherplatz aus“, so May. „Das IoT und künstliche Intelligenz tragen natürlich zu einem Anwachsen der Datenmengen bei und werden wesentlich mehr Daten generieren als der globale IP-Verkehr. Statistiken des Cisco Global Cloud Index zeigen, dass das IoT bis 2020 etwa 275 Mal mehr Daten als der IP-Verkehr erzeugen könnte: 600 ZB (Zettabyte) durch das IoT im Vergleich zu 2,3 ZB durch den globalen IP-Verkehr.

Ich kann mir die genannten Zahlen zwar nicht so richtig vorstellen, aber was mir ganz klar ist, sind die enormen Wachstumsraten des Cloud-Geschäfts von Microsoft und Amazon. Der Cloud-Umsatz von Microsoft hat sich in vier Quartalen nahezu verdoppelt und lag im dritten Quartal 2017 um 90% über dem Vorjahreswert. In sechs Quartalen erhöhte Amazon seinen Umsatz um knapp 10 Milliarden Dollar und erzielte damit im dritten Quartal 2017 eine Steigerung um 45% gegenüber dem Vorjahr.

„In den amerikanischen Kapitalmärkten gibt es eigentlich keine vergleichbaren Zahlen zu diesen unglaublichen Wachstumsraten“, erklärte May. „Wir gehen davon aus, dass diese Zahlen auch weiterhin die Aktivitäten auf dem Markt vorantreiben."

Die wichtigsten Trends im Colocation-Markt
Der einzige Warnhinweis bei dieser Präsentation bezog sich darauf, dass die Cloud keine Lösung ist, die immer gleich gut funktioniert. Alte IaaS-Strukturen (Infrastructure-as-a-Service), einfache Managed-Services, Legacy-IT-Outsourcing und konventionelle VAR-Services (Value-Added Reseller) weisen einen Negativtrend auf angesichts des raschen Wachstums anderer Cloud-Services. Zu den großen Gewinnern zählen Wholesale-Colocation, connectivity-orientierte Colocation-Lösungen, hochautomatisierte Infrastrukturen und komplexe Managed/Hybrid-Cloud-Systeme.

Zwar verzeichnete der Aktienmarkt im Jahr 2017 generell Kurszuwächse, aber Real-Estate-Investment-Trusts (REITs) mit Schwerpunkt auf dem Datacenter-Geschäft profitierten überproportional. So erzielte CoreSite im Jahr 2017 Gewinnsteigerungen von beinahe 60%, Interxion von mehr als 50% und CyrusOne von 45%. „Wahrscheinlich hat niemand mehr profitiert als die REIT- und Colocation-Player“, kommentierte May. „Die Multiples, mit denen sie gehandelt werden, und ihre Bewertungen übersteigen beinahe jedes Vorstellungsvermögen.“

May erwartet auch für 2018 keinen Abschwung: „Wir gehen davon aus, dass die M&A-Aktivitäten 2018 nicht nachlassen. Anhaltend gute Basisbedingungen und ein immer knapper werdendes Angebot stützen die hohen Bewertungen.“

Anbieter mit hoch automatisierten Infrastrukturen werden neben den Public-Cloud-Riesen weiterhin auf Erfolgskurs bleiben. „Wachstum bei Cloud-Systemen und beim IP-Verkehr schaffen diese praktisch hundertprozentige Chance für die Datacenter-Anbieter mit hoch vernetzten und/oder skalierbaren Standorten“, sagte May.

Machen Sie Ihr Datacenter fit für die Zukunft der Colocation-Branche
Diese Trends verstärken die Nachfrage nach Tools zur Umsetzung von Automatisierungskonzepten wie beispielsweise die cloudbasierte EcoStruxure IT Plattform von Schneider Electric. EcoStruxure erfasst Daten von allen Datacentern, Gebäudesystemen und Infrastrukturen und führt Analysen durch, um die Effizienz und Zuverlässigkeit von Datacentern zu steigern (das ist auch Thema eines vorherigen Blogbeitrags über den Nutzen von Datenanalysen).

Abschließend erklärte May, dass das Thema Edge-Datacenter häufig in Gesprächen aufkommt, die er mit verschiedenen Stakeholdern führt. „Wir gehen sogar so weit, dass wir 2018 als Year of the Edge bezeichnen“, kommentierte er. Das gilt auch für die Angebote von Schneider Electric wie unsere Micro-Datacenter und die vorkonfektionierten, modularen SmartShelter Container.

Am Ende seiner Präsentation fragte ich May, wie lange wohl dieses Wachstum noch andauern wird. „Der Markt kann nicht ewig wachsen. Und bei den Bewertungen ist auch nicht mehr viel Spielraum nach oben“, so May. Aber das heißt keineswegs, dass ein großer Abschwung bevorsteht.

Die Verknappung bei Datacenter-Space wird weiterhin dafür sorgen, dass es keine großen Verkäufe geben wird. Möglicherweise werden Indexfonds, die dem Trend bisher nicht gefolgt sind, ihre Zusammensetzung verändern und mehr in REITs mit Datacenter-Fokus investieren, was wiederum noch mehr Investitionen und „weiterhin starke Multiples“ generieren wird, so die Einschätzung von Herb May.

Trends in der Colocation-Branche – Präsentation ansehen
Die Präsentation von Herb May sollten Sie sich auf alle Fälle anschauen. Sie werden garantiert voller Begeisterung in das neue Jahr gehen oder zumindest in gute Laune versetzt.

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