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Stromabnahmeverträge: Unterschiede zwischen Direct und Financial PPAs?

Heute setzen immer mehr Kunden auf erneuerbare Energien, daher benötigen gewerbliche, industrielle und institutionelle (C&I) Einkäufer ein tieferes Verständnis dafür, wie sich die Beschaffung erneuerbarer Energien für Unternehmen unterscheidet von konventionellen Strategien für die Energiebeschaffung. Stromabnahmeverträge (Power Purchase Agreements – PPAs) sind der wirkungsvollste Weg für große Unternehmen, die auf saubere Energie setzen, um betriebliche Emissionen zu reduzieren. Wie bereits an anderer Stelle erwähnt, ist der Einstieg in PPAs und entsprechende Verhandlungen für Unternehmen anfangs mit einer steilen Lernkurve verbunden.

Dabei geht es vor allem darum, die Strukturen der PPAs zu verstehen. Es gibt im Wesentlichen auf zwei Vertragsstrukturen: Direct (auch „retail-sleeved“ oder „physical“ genannt) oder Financial (auch „virtual“ oder „synthetic“). Der Grad der Klimaauswirkungen und die wirtschaftlichen Effekte sind abhängig von der PPA-Struktur, für die sich eine Organisation entscheidet.

Diese Strukturen führen zwar zu einem ähnlichen Ergebnis – einem langfristigen Vertrag zwischen einem Anbieter von Strom aus erneuerbaren Energien und einem kreditwürdigen Abnehmer. Dennoch gibt es einige wesentliche Unterschiede, die Einkäufer von Unternehmen kennen sollten. Direct PPAs und Financial PPAs

Unter Direct PPA versteht man eine Vereinbarung zwischen einem Erzeuger erneuerbarer Energien und einem Endverbraucher. Dabei wird von einer Wind- oder Solaranlage erzeugter Strom physisch geliefert, um den Betrieb des Abnehmers zu versorgen. Da der Unternehmenskunde tatsächlich das Eigentum an der bei dieser Art von Geschäft produzierten Energie übernimmt, ist der Endpreis für die gelieferte Energie eine Funktion des vertraglich vereinbarten PPA-Preises zuzüglich der Übertragungskosten (Netzkosten).

Als Gegenleistung für die vertraglich vereinbarte Stromabnahme in einem festen Zeitraum sichern sich die Unternehmen, die Direct PPAs abschließen, stabile Energiepreise für die während der Vertragslaufzeit erworbene erneuerbare Energie und können überzeugend nachweisen, dass sie mit sauberem Strom arbeiten. Die Regulierung der Energiemärkte und die unterschiedlichen Marktbedingungen innerhalb eines Landes können Verträge dieser Art jedoch erschweren.

Voraussetzung für einen Direct PPA ist daher in der Regel, dass die Anlage für die Stromerzeugung und der Betrieb des Abnehmers in derselben Netzregion liegen. In den USA können zudem nur Unternehmen mit Aktivitäten in Staaten mit deregulierten Retail-Strommärkten diese Art von Verträgen nutzen.

Da es deregulierte Retail-Strommärkte nur in einigen Bundesstaaten gibt – und die meisten großen Unternehmen Standorte in mehreren Netzregionen haben – können Direct PPAs die Großabnahme erneuerbarer Energie durch Unternehmen einschränken.

Financial PPAs werden wie Direct PPAs zwischen dem Erzeuger und dem Abnehmer abgeschlossen. Der entscheidende Unterschied besteht darin, dass der Strom nicht physisch geliefert wird. Anstatt den Strom aus erneuerbaren Energiequellen zum Abnehmer zu übertragen, verkauft der Erzeuger den Strom direkt über das Netz und erhält den regulären Preis im freien Markt. Der Projektentwickler zahlt die Differenz an den Abnehmer, wenn der vereinbarte PPA-Preis (oder Ausübungspreis) unter dem Marktpreis liegt und umgekehrt.

Die finanzielle Komponente dieser Struktur, die häufig ein wichtiger Motivator für Unternehmen ist, als Abnehmer diese PPAs abzuschließen, wird als Contract for differences (Differenzkontrakt) oder Fixed-for-Floating Swap bezeichnet.

Natürlich kann niemand die zukünftigen Strompreise vorhersagen, der 100-jährige historische Trend und Preisprognosen deuten jedoch darauf hin, dass Strom in den kommenden Jahren teurer werden wird. Darüber hinaus können PPAs für erneuerbare Energien in vielen Märkten der USA zu Tarifen abgeschlossen werden, die unter dem derzeitigen gewichteten Marktpreis der Gesamtproduktion im Stromhandel liegen. Sofern also die Strompreise im Gesamtmarkt nicht sinken und während der Laufzeit des PPA auf ähnlichem Niveau bleiben, wird der Cashflow wahrscheinlich häufiger in Richtung der Abnehmer laufen als umgekehrt.

Darüber hinaus können sich Unternehmen, die sowohl Direct als auch Financial PPAs abschließen, für eine gebündeltes PPA-Vereinbarung entscheiden und so genannte Environmental Attributes (Renewable Energy Credits in Nordamerika) erhalten, die mit der Energieproduktion des Projekts verbunden sind. Mit dieser Variante können Unternehmen, die neben Kosteneinsparungen auch eine höhere Nachhaltigkeit anstreben, beide Ziele mit einem PPA erreichen.

Financial PPAs sind häufig flexibler als Direct PPAs und daher für viele Unternehmen attraktiv, denn:

• Abnehmer in regulierten Bundesstaaten können einen langfristigen PPA-Preis unter dem Marktpreis vereinbaren.
• Abnehmer mit mehreren Standorten in verschiedenen Netzregionen können ihren Bedarf an erneuerbarer Energie mit weniger Transaktionen decken.
• Unternehmen vermeiden es, ihre Versorgungsunternehmen zu umgehen und Strom nur über den Wholesale-Markt zu beziehen.
• Technische Risiken und Probleme werden meist gemildert, da die Entwickler die meisten Betriebsrisiken übernehmen.
• Eine Short-Position für zukünftige Stromlieferungen kann eine wirksame Absicherung gegen steigende Energiekosten sein.

Obwohl PPAs für viele Organisationen ein effizientes Mittel zur Reduzierung ihrer betrieblichen Emissionen sind, ist eine umfassende Kenntnis des Marktes erforderlich, um den größten Nutzen zu erzielen.

Ziehen Sie einen PPA für Ihr Unternehmen in Betracht? Detaillierte Informationen zu diesem Thema finden Sie in unserem White Paper Accelerate Your Energy Strategy With Power Purchase Agreements.

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