Willkommen auf der Website von Schneider Electric

Willkommen auf unserer Website.

Land auswählen

Welcome the the Schneider Electric French website. It looks like you are located in the United States, would you like to change your location?

Traduisez en francais

Industrie 4.0 - angetrieben durch IEC 61499

 
Stellen Sie sich eine Zukunft vor, in der Industrieunternehmen florieren, weil sie sich sowohl auf der Angebots- als auch auf der Nachfrageseite flexibel an die sich ständig ändernden Marktbedingungen anpassen. In dieser Welt werden neue Geschäftsmodelle durch eine offene, nicht-proprietäre Plattform ermöglicht, die eine ganzheitliche Steuerung auf der Grundlage der Echtzeit-Anpassung von Geschäftszielen bietet. Abläufe und grundlegende Prozesse werden in ein nahtloses Geschäfts-, Automatisierungs- und Steuerungssystem integriert. Mit ihm werden Geschäftssysteme, Betriebsabläufe, Lieferketten, Produktion, Logistik und Kundendienst orchestriert. Innovative industrielle Automatisierungstechnologien schaffen schrittweise Verbesserungen in den Abläufen. Das Ergebnis ist die schnellere Lieferung von Produkten an die Verbraucher bei niedrigeren Kosten.

Was hält uns davon ab, die wahre Kraft der Digitalisierung zu nutzen und diese neue Stufe der Innovation, beispielloser Effizienz und größerer Agilität zu erreichen? Denn technisch ist es heute schon möglich - die Einschränkungen sind eher historischer und psychologischer Natur.

Kostengünstige, intelligente Sensoren und offene Computerplattformen vereinfachen bereits die Konnektivität und Systemsteuerung und könnten den Einsatz von maschinellem Lernen und künstlicher Intelligenz ermöglichen. Tatsächlich kann die Intelligenz jetzt auf Software-Ressourcen in der Cloud, an der Edge – also in unmittelbarer Nähe der Maschine – oder eingebettet in Controller und Feldgeräte verteilt werden.

Fortschritte in der Technologie und die Entwicklung offener Standards ermöglichen den Herstellern zudem eine Modernisierung, ohne dass hohe Kosten für den Ersatz von Kernsystemen anfallen oder der laufende Betrieb gestört wird.

Viele Hersteller sind jedoch nicht in der Lage, diese Vorteile zu generieren, da sie an proprietäre Automatisierungssysteme gebunden. Diese Abhängigkeit hat auch für den Endkunden Konsequenzen: Denn für viele dieser Endanwender ist die Migration zu einer neuen Steuerungsgeneration oder einem anderen SPS-/DCS-Anbieter eine große Herausforderung – besonders im Hinblick auf die Amortisation einer solch umfassenden Lösung. Nicht Innovation ist hier die Triebfeder des Handelns, sondern das Jahrzehnte-lange Festhalten an alter und überholter Technologie.

Von proprietären Altsystemen für die Automatisierung zu einer offenen Plattform für Plug-and-Production

Proprietäre Ansätze schränken den Zugang zu Innovationen ein, erhöhen die Gesamtbetriebskosten und hemmen die Fähigkeit von Fertigungsunternehmen, sich auf Weiterentwicklungen aus der IT-Welt einzustellen. Langfristig hindert es Unternehmen zudem daran, sich weiterzuentwickeln und schnell Marktvorteile zu erlangen.

Aber so muss es nicht mehr sein. Laut Bill Lydon, Chefredakteur von Automation.com, sollte sich der Fertigungs- oder Produktionsbetrieb der nächsten Generation auf eine gemeinsame Open-Source-Architektur konzentrieren. Dies würde dem von offenen Standards getriebenen Internet- und Unternehmens-Computing-Modell folgen. Die auf cyclische OT-Applikationen basierende industrielle Automation ist aus ihrer Nische bisher nicht herausgekommen und konnte die Reife einer reinen IT-Welt mit im Laufe der Jahre immer ausgereifteren Konzepten und Arbeitsweisen der IT nicht adaptieren und wird mittlerweile fast als Fremdkörper in der IT wahrgenommen.

Schauen Sie sich die Website des World Wide Web Consortiums (W3C) an, um sich ein Bild vom Umfang der Standards in der Computerindustrie zu machen. Industrielle Automatisierungssysteme sollten sich daran ein Beispiel nehmen und nur eine herstellerunabhängige, interoperable, offene Plattform sein, um neue Fertigungs- und Produktionsmodelle zu implementieren.

"Einige Fertigungs- und Produktionsunternehmen versuchen, eine evolutionäre Transformation zu erzwingen und trotzdem nehmen sie lediglich inkrementelle Änderungen vor und bewahren bestehende Prozesse und Assets", sagt Lydon. "Der Schwerpunkt liegt einzig auf der Nutzung neuer Technologien für Verfeinerungen, um Kosteneinsparungen und betriebliche Verbesserungen zu erzielen. Diese inkrementellen Anpassungen führen jedoch nicht zu tiefgreifenden Prozess- und Geschäftsmodelländerungen", so Lydon.

Laut Lydon werden transformative Fertigungs- und Produktionsprozesse die Wettbewerbsposition beschleunigen und zu einer erheblichen Kapitalrendite führen. Voraussetzung hierfür ist, dass die Transformation an Änderungen des Geschäftsmodells gekoppelt ist und technologische Veränderungen ermöglichen.

Lydon plädiert dafür, alle notwendigen Schritte zu unternehmen, um eine ganzheitliche Steuerung der Automatisierung zu ermöglichen, die auf Echtzeit-Geschäftszielen mit offenen Multivendor-Architekturen basiert. "Um echtes 'Plug 'n Play' zu erreichen und Geräte unabhängig vom nativen Protokoll zu Automatisierungssystemen hinzufügen zu können, benötigen wir den einen allgemein akzeptierten Industriestandard. Dies ist heute eine Realität in der Computerindustrie, wo das Hinzufügen von Geräten wie Druckern, Scannern, Kameras und externen Laufwerken zu einem "Kinderspiel" geworden ist. Warum können wir dasselbe nicht auch mit Automatisierungssystemen tun?

Standards sind unerlässlich

In diesem neuen Umfeld, so Lydon, seien Standards äußerst wichtig für die Interoperabilität mehrerer Anbieter und für nahtlose Schnittstellen von der Lieferkette über die Fertigung und Produktion bis zum Kunden. Der heute breiteste Programmierstandard für die industrielle Automatisierung und Steuerung ist IEC 61131-3. Aufgrund der Task-Struktur einer vollständigen IEC 61131-Implementierung können ereignisgesteuerte, zustandsgesteuerte und zyklische Logik ausgeführt werden. Die IEC 61131 wurde von der PLCopen-Organisation erheblich erweitert, einschließlich OPC UA für die Unternehmenskommunikation, Remote Procedure Calls und standardisierte Datenkommunikationsmodelle von Controller zu Controller. Eine weitere Entwicklung ist die internationale Norm IEC 61499, die auf Funktionen der IEC 61131 aufbaut und ein generisches Modell für verteilte Steuerungssysteme definiert. IEC 61499 verfügt über ein ereignisgesteuertes und Hardware-unabhängiges Modell, das um Funktionsblöcke herum aufgebaut ist.

Der große Elefant im Raum, unabhängig von der Programmiernorm einschließlich IEC 61131 und IEC 61499, ist die Tatsache, dass die traditionellen Anbieter offene Implementierungen mit Portierbarkeit von Codes und Funktionen nie vollständig übernommen haben.

Das Open-Source-Projekt Eclipse Foundation 4diac, das die Weiterentwicklung von IEC 61499 fördert, könnte ein Schritt in die richtige Richtung sein, falls es von traditionellen Automatisierungsanbietern aufgegriffen wird.

Übernahme der Norm IEC 61499

Schneider glaubt, dass die Antwort auf die Frage von Herrn Lydon darin liegt, dass die Norm IEC 61499 von möglichst vielen Marktteilnehmern mit Leben gefüllt wird, die – ursprünglich Ende der 90er und Anfang der 2000er Jahre entwickelt – ihrer Zeit anfangs etwas zu weit voraus war. Aufgrund der damaligen technischen Zwänge war der Standard nicht weit verbreitet. Aber jetzt, angesichts der technologischen Entwicklung, löst die Norm IEC 61499 das Problem der Sicherstellung der Portabilität, Konfigurierbarkeit und Interoperabilität zwischen den Herstellern und gleichzeitig der Unabhängigkeit von Software und Hardware. Indem der Standard sowohl für die zyklische- als auch ereignisbasierte Mechanismen berücksichtigt und kombiniert, macht er es Automatisierungssystemen leicht, bewährte Verfahren aus der IT-Welt zu übernehmen und problemlos mit Unternehmenssystemen zu kommunizieren. Darüber hinaus wird die Möglichkeit der Wiederverwendung von Altsystemen durch einen IEC 61499-kompatiblen Wrapper entwickelt.

Organisationen wie das Open Process Automation Forum (OPAF) und die Interessengemeinschaft Automatisierungstechnik der Prozessindustrie (NAMUR) sind Endanwendergruppen, die sich für Änderungen am bestehenden Paradigma proprietärer Automatisierungssysteme einsetzen. Mit der Norm IEC 61499 und dem Interesse wichtiger Automatisierungsanbieter wie Schneider Electric, offene Plattformen für Automatisierungssysteme zu übernehmen, sind viele der Voraussetzungen gegeben, um den Horizont für industrielle Automatisierungssysteme neu zu gestalten.

Sie wollen sich vernetzen und austauschen? Dann besuchen Sie uns im Forum „EcoStruxure Automation Expert / IEC 61499

Lesen Sie weitere interessante Artikel

<script> $(document).ready(function() { $('head').append('<meta name="apple-itunes-app" content="app-id=714825126">'); }); </script>
<!-- Start SmartBanner configuration --> <meta name="smartbanner:title" content="mySchneider"> <meta name="smartbanner:author" content="Schneider Electric SA"> <meta name="smartbanner:price" content="Free"> <meta name="smartbanner:price-suffix-apple" content=" - On the App Store"> <meta name="smartbanner:price-suffix-google" content=" - Google Play"> <meta name="smartbanner:icon-apple" content="//lh3.googleusercontent.com/lAVirntKlp63vbntUZvOkMvZI8fE4rIoA5Lwif9M09VxzFhcWE21sTDYqJqOqIPqg4m4=w300-rw"> <meta name="smartbanner:icon-google" content="//lh3.googleusercontent.com/lAVirntKlp63vbntUZvOkMvZI8fE4rIoA5Lwif9M09VxzFhcWE21sTDYqJqOqIPqg4m4=w300-rw"> <meta name="smartbanner:button" content="VIEW"> <meta name="smartbanner:button-url-apple" content="http://m.onelink.me/e5bff3e5"> <meta name="smartbanner:button-url-google" content="http://m.onelink.me/16aa2579"> <meta name="smartbanner:enabled-platforms" content="android"> <!-- End SmartBanner configuration --> <link rel="stylesheet" href="[PublicationUrl]/assets-re1/css/smartbanner.min.css" /> <script type="text/javascript" src="[PublicationUrl]/assets-re1/js/smartbanner.min.js"></script>
Ihr Browser ist nicht mehr auf dem neuesten Stand und es bestehen bekannte Sicherheitsprobleme. Möglicherweise werden darüber hinaus nicht alle Bestandteile dieser Website oder anderer Websites dargestellt. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um auf sämtliche Funktionen dieser Website zugreifen zu können. Für optimale Funktionalität werden Internet Explorer 9 oder höher empfohlen.

Chat

Haben Sie Fragen oder benötigen Sie Hilfe? Wir sind da, um Ihnen zu helfen.