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  • IoT und nachhaltige Unternehmen

Gebäudetechniker nutzt Energieüberwachungssoftware auf mehreren Bildschirmen; industrielles Energiemanagement.
IoT-Konnektivität unterstützt betriebsbezogene Informationen für fundierte Entscheidungen und die finanzielle Quantifizierung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen für ein besseres Unternehmensergebnis.
Das Internet der Dinge (IoT), eine technische Revolution, die durch die Konvergenz kostengünstiger Sensoren, Internet-Konnektivität, Cloud Computing und Big Data vorangetrieben wird, verändert die Art und Weise, wie wir leben und arbeiten – und zwar in einem nie zuvor dagewesenen Ausmaß. Während beinahe 3 Milliarden Menschen gegenwärtig über einen Internetzugang verfügen und weitere 2 Milliarden voraussichtlich in den nächsten 5 Jahren online gehen werden, sagen Experten voraus, dass in demselben Zeitraum beinahe 50 Milliarden Geräte, also „Dinge“, Internet-fähig werden und somit große Datenmengen produzieren werden.

Die Aussicht auf derartige Datenmengen – beinahe in Echtzeit erfasst und im globalen Unternehmen oder entlang der Lieferkette kommuniziert – die in umsetzbare Informationen umgewandelt werden, wird die Art und Weise verändern, wie Unternehmen geleitet werden, und legt den Rahmen für eine neue Ära nachhaltiger Unternehmen fest. Mit IoT können Unternehmen die notwendigen betriebsbezogenen Informationen erfassen, die erforderlich sind, um Entscheidungen auf der Grundlage von Fakten treffen zu können, anstatt sich auf die Intuition verlassen zu müssen. Durch die Beseitigung von Spekulationen können Unternehmen Informationen über Einrichtungen, Partner, Logistik und sogar Mitarbeiter nutzen, um Ihre Nachhaltigkeitsziele zu definieren, einzuhalten, zu verwalten und kontinuierlich zu verbessern.

Betriebseffizienz: Der Ausgangspunkt
Die erste Bewährungsprobe des IoT in Unternehmen liegt in der Verbesserung der betrieblichen Effizienz sowie der Optimierung der Rückverfolgung, Wartung und Leistung von Anlagen – mit direkten Auswirkungen auf den Gewinn. Dank der Faktoren, durch die das IoT kostengünstiger und leistungsfähiger wurde, stehen Unternehmen heute kurz davor, alle ihre Anlagen und nicht nur, wie bisher üblich, einen kleinen Prozentsatz genau überwachen zu können.

Umfassende Abdeckung der Anlagen bedeutet, dass alle Maschinen in einem Produktionsprozess und alle Geräte in einer Versorgungskette jetzt kommunizieren können, ob sie innerhalb der Spezifikationen arbeiten und wann sie repariert werden müssen, wodurch Produktivität, Effizienz und Rentabilität maximiert werden.

Heute kann ein Sensor in einem Versammlungsraum die Belegung erkennen und dem Gebäudemanagementsystem mitteilen, dass es die Lichter und die Heizung/Kühlung abstellen soll, um Energie zu sparen. Die Wirkung kann durch eine Vernetzung mit Online-Informationen zum Wetter verstärkt werden, wodurch Umgebungssteuerungen für den nächsten Arbeitstag gebildet und mit Informationen versorgt werden. Umfassender eingesetzt kann das IoT Energiemanager dabei unterstützen, einen Überblick über ihr Portfolio an Gebäuden zu erhalten und auf Echtzeit- sowie historische Daten zuzugreifen, um die rentabelsten Investitionen in die Energieeffizienz zu tätigen.

Das Potenzial für Einsparungen ist groß und tiefgreifend. Logistikunternehmen optimieren Lieferrouten basierend auf IoT-Daten und senken so den Kraftstoffverbrauch; Hersteller führen Prozesse effizienter durch, verbrauchen weniger Energie und produzieren weniger Abfall; Besitzer von gewerblich genutzten Gebäuden und Betreiber von Standorten maximieren den Komfort für Bewohner und minimieren gleichzeitig die Kosten und die Auswirkungen auf die Umwelt.

Auf Unternehmensebene betrachtet das Team von Schneider Electric für Energie- & Nachhaltigkeits-Services die IoT-Entwicklung als nützlichen evolutionären Schritt hin zu mehr Nachhaltigkeit in Unternehmen. Natürlich ist es aufregend, wenn immer mehr „Dinge“ im gesamten Unternehmen Nachhaltigkeitsdaten messen und teilen, aber ebenso aufregend ist das, was mit diesen Daten unternommen werden kann, um Umweltschutzziele zu erreichen.

Die folgenden Beispiele sind im Zusammenhang mit dieser doppelten Ausrichtung zu sehen:

Erfolgreiches nachhaltiges Wirtschaften
Sagen wir zum Beispiel, dass ein großes Einzelhandelsunternehmen mit Tausenden von Standorten überall in den USA neue Nachhaltigkeitsziele festlegen möchte.

Zu Beginn würde Schneider Electric sich mit den Zahlen befassen – eine Aufgabe, die durch Resource Advisor, unsere cloudbasierte Nachhaltigkeitsplattform, ermöglicht wird.Resource Advisor aggregiert monatlich und nahezu in Echtzeit Berichte zu Energieversorgung, Nachfrage und Nachhaltigkeitsdaten – aus insgesamt bis zu 400 Datenströmen und Millionen von Datenpunkten – und präsentiert diese Daten ganz einfach den Interessenträgern in der gesamten Organisation.

Unter Nutzung vor Ort installierter Energiemessgeräte erfasst Resource Advisor umfassende Daten zum Strom- und Erdgasverbrauch in sämtlichen Ladengeschäften, Logistikzentren und Datacentern des Unternehmens – und zwar beinahe in Echtzeit. Anschließend wären wir durch die Nutzung von Analysesoftware und der Kompetenz unseres Service-Teams in der Lage, das Unternehmen bei der Identifizierung der US-Märkte zu unterstützen, in denen die Stromerzeugung aus erneuerbarer Energie am vorteilhaftesten ist; wir könnten auf Basis der Grundfläche genau bestimmen, welche Ladenkonzepte am effizientesten sind; und wir könnten damit beginnen, die Best Practices der effizientesten Geschäfte auf das gesamte Unternehmen auszuweiten und Maßnahmen ergreifen, um die Leistung der unteren 10 % zu steigern.

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Resource Advisor aggregiert und analysiert Daten aus unterschiedlichen Systemen. 


Das ist IoT in Aktion. Und wir stellen fest, dass immer mehr Unternehmen dies anwenden, um Nachhaltigkeitsprogramme zu unterstützen. Zum Beispiel verfügte die Blackstone Group, eine der weltweit größten Privatkapitalgesellschaften, über keine Möglichkeit zur schnellen Darstellung und Analyse von Nachhaltigkeitskennzahlen aller gehaltenen Unternehmen. Dadurch war die Möglichkeit eingeschränkt, strategische Entscheidungen darüber zu treffen, worauf Maßnahmen zur Beseitigung unnötiger Kosten fokussiert werden sollten. Die Implementierung von Resource Advisor ermöglichte Blackstone dagegen, Daten über die Energienutzung aller gehaltenen Unternehmen weltweit zu konsolidieren. Der Chief Sustainability Officer hat nun direkten Zugriff auf alle Daten und kann Leistungsmaßstäbe für die gesamte Organisation festlegen. Resource Advisor dient als Nachhaltigkeits-Dashboard, durch welches das Unternehmen, um mit den Worten des CSO zu sprechen, über „eine ‚One-Stop‘-Plattform für das Management von Unternehmenskosten und Umweltleistung“ verfügt. Blackstone ist nun in der Lage, Nachhaltigkeitsinitiativen zu quantifizieren und nach Priorität zu ordnen. Aufgrund dieser Effizienzsteigerung konnte sich das Unternehmen das Ziel setzen, den Ressourcenverbrauch um 100 Millionen Dollar zu reduzieren.
Fortschrittliche Nachhaltigkeitslösungen sind von zentraler Bedeutung für die Bewältigung strategischer Geschäftsprobleme und die Förderung von Rentabilität und Leistung. Analysen dieser Art waren einst die Domäne von Tabellenkalkulationen. Heute ermöglichen das IoT und Datenanalysen uns die Erfassung präziser Daten aus Systemen auf der ganzen Welt und deren Umwandlung in betriebliche Informationen.

Dieser datengestützte Ansatz zeigt sich in vollem Ausmaß bei der Sustainable Apparel Coalition (SAC), die mehr als ein Drittel des globalen Marktanteils in der Bekleidungs- und Schuhindustrie vertritt. Eine der Hauptaufgaben der SAC ist die Förderung eines gemeinschaftlichen Ansatzes zur Messung und Beurteilung der sozialen und ökologischen Nachhaltigkeit durch ein eigens entwickeltes Selbstbewertungs-Tool, den Higg Index. SAC benötigte einen Partner, der dieses Tool, das stark von komplexen Tabellenkalkulationen abhängig war, in eine anwenderfreundliche Online-Plattform umwandeln konnte.

Mit der Unterstützung von Schneider Electric ermöglicht die neue Higg-Index-Plattform den Mitgliedern des SAC die einfache Rückverfolgung und Messung wichtiger Nachhaltigkeitskennzahlen entlang der gesamten Lieferkette, darunter Energieverbrauch, Treibhausgasemissionen, Wasserverbrauch, Chemikalienrichtlinien, Abfallmanagement und Arbeitspraktiken auf der ganzen Welt.

Die daraus resultierende Technologieplattform bietet ein neues Transparenzniveau für die gesamte Branche und ermöglicht einigen der weltweit größten Bekleidungs- und Einzelhandelsunternehmen das sichere Darstellen, Vernetzen und Teilen von Informationen mit ihren Lieferketten bis hinunter zu den einzelnen Näh-, Schneide- und Fertigungsbetrieben in ganz Asien. Marken, Hersteller und Händler können sich vernetzen, Daten teilen und über ihre Nachhaltigkeitsleistung Bericht erstatten.

Die Nutzung des IoT erhöht die Fähigkeit des Unternehmens, Daten aus der gesamten Organisation zu erfassen, zu verarbeiten und letztendlich entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, woraus sich die Möglichkeit ergibt, schrittweise Änderungen bei der Entwicklung, dem Management und der Umsetzung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen zu erreichen. Auf dieselbe Art und Weise, wie Supply-Chain-Software es globalen Unternehmen ermöglicht hat, Fertigung, Bestandsmanagement und Logistikleistung erheblich zu verbessern, wird das Internet der Dinge Nachhaltigkeit zu einem kritischen Erfolgsfaktor im Unternehmen machen, mit positiven Auswirken auf alle Bereiche des Unternehmensergebnisses.

Sehen Sie sich dieses Video an, um mehr darüber zu erfahren, wie eine Cloud-Plattform auf Unternehmensebene zur Sammlung und Aggregation von Unternehmensdaten für Analyse, Effizienzsteigerung und Kostensenkung eingesetzt werden kann
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