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    Erfahrungsbericht: Universität von Lausanne

    Schritt für Schritt zum 2000-Watt-Areal

    Nachhaltige Zukunft dank intelligentem Energie-Monitoring - Universität Lausanne wird zum Vorbild mithilfe von EcoStruxureTM Power

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  • Universität Lausanne Nachhaltige Zukunft dank intelligentem Energie-Monitoring

    Die Universität Lausanne will bis 2040 die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft umsetzen. Damit wäre sie rund zehn Jahre schneller, als es die Energiestrategie 2050 des Bundesrats vorsieht. Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, setzt die Westschweizer Universität auf EcoStruxureTM Power von Schneider Electric.

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Die Herausforderung

Die Universität Lausanne ist eine veritable Kleinstadt. Rund 15’000 Studierende und 4‘900 Mitarbeitende forschen, lehren und arbeiten in 40 Gebäuden auf dem Campus in Lausanne. Der jährliche Energieverbrauch betrug im letzten Jahr rund 28 GWh elektrische sowie 20 GWh thermische Energie. Das entspricht beim Strom dem Jahresverbrauch von 7‘000 Haushalten.

Um eine 2000-Watt-Gesellschaft zu werden, muss die Hochschule sämtliche fossilen Energiequellen durch erneuerbare Ressourcen ersetzen und den Energieverbrauch insgesamt drastisch reduzieren. Pro Person und Jahr müssen der Energieverbrauch auf 2000 Watt Dauerleistung und der CO2-Ausstoss auf eine Tonne sinken. Zum Vergleich: Die heutige durchschnittliche Dauerleistung in der Schweiz liegt noch bei rund 5000 Watt und der durchschnittliche CO2-Ausstoss bei 6,5 Tonnen pro Person.

Doch bevor der Energieverbrauch des Campus optimiert werden kann, ist eine verlässliche Datengrundlage erforderlich, die zu jeder Zeit Aufschluss über den tatsächlichen Energieverbrauch der einzelnen Gebäude gibt. Zu Beginn seiner Arbeit erhob das Team von Unibat - der Service-Einheit für den Betrieb aller Gebäude - den Energieverbrauch jeden Monat von Hand und wertete die Daten via Excel-Tabelle aus. Bei über 250 Zählern für Gas, Wasser, Wärme, Kälte und Strom ein mühseliges Unterfangen.

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Die Lösung

Für den 2013 eingeweihten Neubau „Géopolis“ kam deshalb die EcoStruxure™ Power Architektur von Schneider Electric zum Einsatz: Vernetzte Leistungsschalter und Energiezähler, Kommunikationsgateways und eine Cloudbasierte Energiemanagement-Plattform zur Datenanalyse. So entstand ein intelligentes Monitoring, das Energieverteilung- und -verbräuche in Echtzeit erfasst und somit eine breite Datenbasis für energierelevante Entscheidungen bietet. Ein solch detailliertes Monitoring war dringend erforderlich, da das als Minergie®-ECO geplante Gebäude künftig besonders hohen Ansprüchen in puncto Energieeffizienz gerecht werden sollte – gerade mit Blick auf mögliche Performance Gaps im täglichen Betrieb.

Denn Effizienzwerte eines Gebäudes zu planen, ist bedeutend einfacher, als sie im täglichen Betrieb zu erreichen. Gebäude sind komplexe, „lebendige“ Organismen. Ein Gebäude muss einreguliert werden, damit die unterschiedlichen Gewerke optimal aufeinander abgestimmt sind. So vermeidet man, dass beispielsweise die Kältemaschine kühlt, wenn die Heizung gleichzeitig heizt. Zudem kann die tatsächliche Nutzung von Gebäuden von der geplanten abweichen oder sich im Laufe der Zeit ändern. Studien belegen, dass energieoptimierte Gebäude ohne Monitoring schnell wieder Werte aufweisen, die schlechter sind als vor einer Optimierung. Deshalb ist ein kontinuierliches Monitoring so wichtig.

Apps, Datenanalytik & Services: EcoStruxure™ Facility Advisor 
Edge Control: EcoStruxure™ Facility Expert 
Vernetzte Geräte: Dreiphasige Energiezähler iEM3000, Universalmessgeräte der PM3000 und PM5000 Reihe, Leistungsschalter NSX M5E, NW M5E, NT M5E, Masterpact, Energie- und Leistungsmessgeräte EM4300, EGX Gateways, IFE Ethernet-Schnittstellen, Energiedatenlogger Com’X, Drahtloser Energiesensor PowerTag, Netzfilter AccuSine 

Die Ergebnisse

Automatisierte Alarme und intelligente Algorithmen liefern Smart Data. Das Unibat-Team sieht sofort, wann der Energieverbrauch eines Gebäudes von der Norm abweicht. Aufgrund der Monitoring-Lösung von Schneider Electric ist das Team nun in der Lage, Leistungsdefizite konsequent aufzudecken und die Energiebilanz des Gebäudes schrittweise zu optimieren. So werden beispielsweise nicht systemrelevante Energie-Verbraucher, wie Ventilation und Heizung, an den Wochenenden und in der Nacht automatisch heruntergefahren, um Leistungsschwankungen vorzubeugen.

  • Ganzheitliches Energiemanagement in Echtzeit für den ganzen Campus mit 40 Gebäuden
  • Zugriff auf Energieintensitäts-Karten und -Grafiken von beliebigen Endgeräten, jederzeit und überall (Smart Data)
  • Kombiniertes Energiemanagement- und Maintenance-Tools

Dank dem digitalen Energie-Monitoring konnte die Universität Lausanne erste Maßnahmen umsetzen. Der Wärme-Verbrauch ist in den letzten vier Jahren um 11% gesunken.

Angesichts dieser positiven Resultate hat sich die Universität Lausanne entschieden, das Monitoring mit den Lösungen von Schneider Electric auf alle Gebäude des Campus auszudehnen. Derzeit werden die 16 wichtigsten von total 40 Gebäuden digital überwacht und analysiert; zusammen repräsentieren sie rund 90% des Gesamtverbrauchs auf dem Campus. Integriert sind der Stromverbrauch, die Stromproduktion der eigenen, 5’400 m2 großen Photovoltaik-Anlage, die Gasheizung, die Seewasserkühlung und der Wasserverbrauch. Um das Label "2000-Watt-Areal" zu erhalten, muss die Universität Lausanne bis 2019 aufzeigen, wie sie in den nächsten 20 Jahren die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft zu erreichen gedenkt. Das digitale Energie-Monitoring via Cloud-Plattform ist ein entscheidender Schritt auf diesem anspruchsvollen Weg.

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"Die Universität Lausanne will ein Pionier in Bezug auf Nachhaltigkeit sein. Deshalb wollen wir den Campus zu einem Vorbild machen und bis 2040 ein 2000-Watt-Areal werden."

Loïc Furcy, Leiter der Energie-Gruppe bei Unibat

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